Foto: Ralf HenningsmeyerRalf Henningsmeyer ist Geschäftsführer der GWA St. Pauli, war von 1990 bis 2003 Geschäftsführer des Dachverbandes und geht nun Ende April 2018 in Rente. Sein erster Kontakt mit dem Dachverband ­STADTKULTUR HAMBURG waren Mitte der 80er die Besuche in der Geschäftsstelle der AG Stadtteilkultur in der Poppenhusenstraße, um dort die sensationelle elektrische Schreibmaschine mit Kugelkopf und Speicherfunktion zu nutzen.

Dein Name:
Ralf Henningsmeyer

Dein Beruf:
Sozialpädagoge, Kultur- und Bildungsmanager und Verlagskaufmann

An welchem Ort hast du dieses „ganz bestimmte Hamburggefühl“?
Ottensen, wo ich groß geworden bin, und natürlich am Elbstrand

Was ist für dich wichtig für eine offene Gesellschaft?
Eine weltoffene, liberale Haltung. Kein „Nur-Nebeneinander“, keine Ghettos, ein besseres „Durcheinander der Kulturen“ in allen Stadtteilen. Die Schaffung und das Anbieten von Orten der Begegnung durch die Stadtteilkultur und andere Einrichtungen.

Welches dein prägendes Erlebnis in der Lokalen Kultur?
Prägend war für mich die Rundfahrt mit der damals neuen Kultursenatorin Christina Weiss in das durch Künstler*innen besetzte Haus in der Martinistraße. Und die ersten Kultur-Dialoge – und da vor allem die Veranstaltung bei eisiger Kälte in einem nicht beheizten Fabrikgebäude am Harburger Hafen.

Wo siehst du die Zukunftsthemen für den Dachverband?
Integration fördern, Leitthemen diskutieren wie z.B. die Offene Gesellschaft, mehr Services anbieten und unabhängiger von staatlichen Zuschüssen werden

Dein Filmtitel für STADTKULTUR HAMBURG?
„Metropolis“ oder „Zwischen Barmbek und Haiti“, das war übrigens mal ein Projektname anlässlich des Hafengeburtstags 1989.

Möchtest du uns zum Schluss noch etwas sagen?
STADTKULTUR hat ein tolles Team und arbeitet sehr professionell – herzlichen Glückwunsch!

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