Stadtteilkultur

Rückwärts, seitwärts, vorwärts

Das Bürgerhaus Wilhelmsburg hofft auf einen goldenen Herbst für Veranstaltungen im Freien und setzt auf kreative Lösungen im Vermietungsgeschäft, um Verluste einzugrenzen. Finanziell wird sich dann zum Jahresende zeigen, wie tief das Loch ist, das Corona gerissen hat, berichtet Bürgerhaus-Vorständin Katja Scheer.

Offen und doch nicht offen

Für das Stadtteilhaus Horn hätte 2020 das erste Jahr mit eigenem Programm und echten Schwerpunkten werden sollen. Pustekuchen. Und trotzdem geht es weiter – zum Beispiel, weil sich der ehemalige Vereinsparkplatz als vielseitiger Veranstaltungsort erwiesen hat, berichtet Stadtteilhaus-Leiter Alexander Wilke.

Sie sind wieder da

Mit der Corona-Pandemie ist vieles anders geworden. Der komplette Kulturbereich leidet, aber am meisten leiden selbständige Musiker*innen und Künstler*innen, denn deren Geschäftsmodell war ohnehin prekär. Klaus Kolb von der Kunstklinik Eppendorf berichtet beispielhaft von zwei Projekten, bei denen Verdienstmöglichen erhalten und Kulturschaffende gestützt werden.

Auftritt der Kamerateams

Aufgrund der Corona-Hygieneregeln wird das Fluctoplasma-Festival im Oktober zugleich live vor Ort und digital im Internet stattfinden. Die Veranstalter*innen müssen nun Kamerateams und Webdesigner*innen finden. Das Team ist von drei auf 50 Personen angewachsen, berichtet Dan Thy Nguyen vom Studio Marshmellow.

War es das jetzt?

Das Stadtteilhaus Horn steckte in seiner Aufbauphase, als der Corona-Lockdown kam. Stadtteilhaus-Leiter Alexander Wilke fragt sich nun, ob nach der Wiedereröffnung noch der gemeinsame Drive da ist, den das Haus zuvor mühevoll entwickelt hat.

Über Kostensteigerungen, Investitionsstau und Selbstausbeutung

Eine gute Millionen Euro mehr institutionelle Förderung, um Kostensteigerungen entgegenzuwirken und die Arbeit zu gewährleisten, neue Fördertöpfe für gesellschaftlich relevante Themen und sukzessive Steigerung des Stadtteilkulturetats – diese Forderungen stellte STADTKULTUR HAMBURG anlässlich der Bürgerschaftswahl Anfang des Jahres. Bisher hat sich noch nicht viel getan – die Situation ist nur kritischer geworden. Autorin: Corinne Eichner …

Über Kostensteigerungen, Investitionsstau und Selbstausbeutung Weiterlesen »

Erfolgsbilanz 2014

Die letzten Jahre waren für die Hamburger Stadtteilkultur geprägt durch viele erfolgreiche Projekte vor allem in den Handlungsfeldern kulturelle Bildung und Stadtteilentwicklung durch Kultur, aber auch durch den immer dramatischeren Handlungsdruck, der sich aus dem fehlenden Ausgleich von Tarif- und Kostensteigerungen ergeben hat. Die seit letztem Jahr vorgenommenen tiefen Einschnitte im Personalbereich haben sich in …

Erfolgsbilanz 2014 Weiterlesen »

Gemeinsam gesellschaftliche Veränderung gestalten mit den Mitteln der Kultur

Wir leben in einer Zeit großer Umwälzungen, die unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen stellen und die unser Leben dauerhaft verändern. Zu uns kommen viele Menschen, die vor Gewalt, Krisen und schlechtesten Lebensbedingungen fliehen. Sie haben extreme Risiken und Strapazen auf sich genommen. Sie suchen Schutz, wollen etwas Neues aufbauen – und Teil der Gesellschaft werden, …

Gemeinsam gesellschaftliche Veränderung gestalten mit den Mitteln der Kultur Weiterlesen »

Editorial zu „Qualitäten der Stadtteilkultur“

Liebe Kulturinteressierte, Die Hamburger Bürgerschaftswahlen haben gezeigt, wie unterschiedlich die insgesamt schon sehr niedrige Wahlbeteiligung in den Stadtteilen verteilt ist. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung bringt es auf den Punkt: Je prekärer die soziale Lage eines Stadtviertels, desto weniger Menschen gehen wählen. Als Hauptursache der drastisch sinkenden und ungleichen Wahlbeteiligung benennt die Studie die zunehmende …

Editorial zu „Qualitäten der Stadtteilkultur“ Weiterlesen »

Der Wert der Stadtteilkultur

Welchen Wert hat Stadtteilkultur für Hamburg? Das stadtkultur magazin fasst die Qualitäten der Stadtteilkultur für die politische Debatte zusammen. Argumente zum Mitnehmen. 1. Kulturelle Teilhabe – Kultur für wirklich alle Stadtteilkultur ist generationsoffen und inklusiv. Sie richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, sozialer und kultureller Hintergründe. Sie ermöglicht durch niedrigschwellige, bezahlbare Veranstaltungen, Kurse und Workshops, …

Der Wert der Stadtteilkultur Weiterlesen »