Nr. 52: Stadtteilkultur MIT ABSTAND

Stadtteilkultur MIT ABSTAND

Der Betrieb in der Hamburger Stadtteilkultur ist aufgrund der Corona-Verordnung nur eingeschränkt möglich. Was geht? Und was ist sinnvoll? Funktioniert Stadtteilkultur mit Corona-Abständen überhaupt noch?

Die Besucher*innen müssen immer einen Abstand von 1,5 Meter einhalten, bei Gesang sind mindestens 2,5 Meter Abstand geboten und Tanzen ist nicht erlaubt. Mit Alkoholausschank kommt man in Innenräumen ohne feste Sitzplätze soundso nur auf maximal 50 Besucher*innen. Welche Veranstaltungs- und Kursformate sind da noch möglich? Welche tragen sich finanziell noch? Und welche machen die Besucher*innen auch mit?

Für das stadtkultur magazin schrieben Akteure der Hamburger Stadtteilkultur von Anfang August bis Ende September 2020 auf, was sie umtrieb in diesen Tagen des „Hochfahrens“ mit Corona-Einschränkungen und -Abständen. Das Magazin knüpfte damit an seine Juni-Ausgabe an, in der es um den Umgang der Stadtteilkultur mit dem Lockdown ging.

Bisherige Artikel:

  • Editorial zu „Stadtteilkultur MIT ABSTAND“
    Liebe Kulturinteressierte, Fast nichts läuft in Zeiten von Corona mehr in gewohnten, geregelten Bahnen. Wenn Solidarität Abstand bedeutet, müssen neue Wege für die Wahrung des Zusammenhaltes gefunden und Regeln und Normen neu ausgehandelt werden. Wie gehen wir um mit dieser neuen, unübersichtlichen Welt? Woran sollen wir uns halten? Und wie lange bleibt das alles um …

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  • Stadtteilkultur, wie geht’s?
    Als im ersten Quartal 2020 das Coronavirus unsere Welt ins Wanken brachte, waren zunächst alle mit dieser beispiellosen Situation, die sich noch dazu unablässig veränderte, vollkommen überfordert. Für mehr als zwei Monate mussten Einrichtungen der Stadtteilkultur – wie viele andere auch – ihre Türen vollständig schließen. Corinne Eichner, die Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG, über die …

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  • Glücklich auf dem Gartendeck
    Nils Kumar ist Bundesfreiwilliger bei STADTKULTUR HAMBURG und Bundessprecher im BFD. Seiner Erfahrung nach sind die Corona-Einschränkung kein K.-o.-Kri­te­ri­um für einen Bundesfreiwilligdienst. Trotzdem ist er froh, dass die Corona-Maßnahmen gelockert wurden.
  • Von der Schockstarre zur Neuaufstellung
    Für die Theaterschaffenden war nach Ausbruch des Coronavirus schnell klar, dass es nicht darum geht, das Ende der Pandemie abzuwarten, sondern die Möglichkeiten des Arbeitens neu auszuloten. Peter Markhoff vom Theater Mär und Kai Fischer von der Gruppe DIE AZUBIS haben im stadtkultur magazin für den Dachverband freie darstellende Künste Hamburg (DfdK) aufgeschrieben, wie sie …

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  • Wenn die Musikszene zum Sozialfall wird
    Für viele Musiker*innen ist die momentane Situation zermürbend. Zwei Dinge sind aus Sicht der Geschäftsführerin des Vereins RockCity Andrea Rothaug jetzt wichtig: Die bestehenden Strukturen in der Musikförderung zu sichern und den Kulturbruch in der Musikstadt Hamburg abfangen.
  • Rückwärts, seitwärts, vorwärts
    Das Bürgerhaus Wilhelmsburg hofft auf einen goldenen Herbst für Veranstaltungen im Freien und setzt auf kreative Lösungen im Vermietungsgeschäft, um Verluste einzugrenzen. Finanziell wird sich dann zum Jahresende zeigen, wie tief das Loch ist, das Corona gerissen hat, berichtet Bürgerhaus-Vorständin Katja Scheer.
  • Intensive Momente
    Das FUNDUS THEATER muss seine Kapazitäten im Theatersaal von 112 Plätzen auf 32 verringern. Die Stimmung vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist trotzdem gut, berichtet Geschäftsführerin Gundula Hölty.
  • Offen und doch nicht offen
    Für das Stadtteilhaus Horn hätte 2020 das erste Jahr mit eigenem Programm und echten Schwerpunkten werden sollen. Pustekuchen. Und trotzdem geht es weiter – zum Beispiel, weil sich der ehemalige Vereinsparkplatz als vielseitiger Veranstaltungsort erwiesen hat, berichtet Stadtteilhaus-Leiter Alexander Wilke.
  • Sie sind wieder da
    Mit der Corona-Pandemie ist vieles anders geworden. Der komplette Kulturbereich leidet, aber am meisten leiden selbständige Musiker*innen und Künstler*innen, denn deren Geschäftsmodell war ohnehin prekär. Klaus Kolb von der Kunstklinik Eppendorf berichtet beispielhaft von zwei Projekten, bei denen Verdienstmöglichkeiten erhalten und Kulturschaffende gestützt werden.
  • Alles im Fluss
    Stress, Freude, Entmutigung, Zuversicht: Für die LOLA und das KIKU ist das Jahr 2020 ein emotionales Wechselbad. Das liegt auch an einem Phänomen, das LOLA-Geschäftsführerin Ortrud Schwirz mit einem einzigen Wort auf den Punkt bringt: Verordnungsvielfalt.