Vier Wandsbeker Kulturzentren – das BRAKULA, die FREIE KULTURINITIATIVE JENFELD, das KULTURSCHLOSS WANDSBEK und das SASEL-HAUS – haben im Frühjahr 2014 ein Projekt zum Thema Flüchtlinge organisiert. Zielgruppe waren aber die Einheimischen und das Ziel die Auseinandersetzung mit dem Thema Heimat – und darüber mit der Situation der Neuzugezogenen.

Autor: Uwe Schmidt
Heimathafen-2014-Mitspieler

Mitspielerinnen und Mitspieler der vier Stadtteiltheatergruppen des „Heimathafens“, Foto: Brakula

Unter dem Titel „Heimathafen“ wollten die vier Kulturzentren gemeinsam mit den Stadtteiltheatergruppen Jenkitos, Mimus und Kaleidoskop sowie dem Jugendtheater der Jugendmusikschule wissen, wen oder was Neuzugezogene vermissen, wenn sie von zu Hause weg sind. Ist Heimat eher lokal oder emotional verortet? Welche Rolle spielen Familie und Freunde? Woher komme ich und wo gehöre ich hin bzw. was gibt mir Halt? Es ging um Fragen nach Werten und Identitäten.

Mit einer Mischung aus Mitmach-, Musik- und Erzähltheater, Multimedia und bewegten Bildern haben die Stadtteiltheatergruppen aus ihrer Perspektive erzählt, was sie mit Heimat verbinden und wo sie Lösungsansätze oder Antworten auf die Fragen sehen. Die Ziele waren, Verständnis und Toleranz füreinander zu entwickeln und zu fördern.

Die Ergebnisse wurden in verschiedenen Wandsbeker Stadtteilen und in einer gemeinsamen Aufführung in der Kreuzkirche Wandsbek präsentiert. Ermutigt durch die Ergebnisse wird es 2016 einen weiteren „Heimathafen“ geben – dieses Mal mit fünf Kulturzentren und einem Zirkusschwerpunkt.

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Brakula – Bramfelder Kulturladen
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