Foto: Pressebild.de/Bertold FabriciusHella Schwemer-Martienßen ist Direktorin der Stiftung Hamburger Öffentlichen Bücherhallen. Sie liebt „Element of Crime“ und hat sich als Lesetipp aus ihren 1000 Lieblingsbüchern „Der grüne Heinrich“ von Gottfried Keller herausgesucht, der sicher nicht mehr sehr häufig auf den Nachttischen liegt: Da steckt das ganze Leben drin und ganz viele ihrer eigenen Erinnerungen. Sie empfiehlt
unbedingt beide Schlusspassagen zu lesen.

Dein Name:
Hella Schwemer-Martienßen

Dein Beruf:
Bibliothekarin, obwohl die vielen davon um mich herum das manchmal bezweifeln

Was ist deine Mission?
Neugier, Lust und Freude vermitteln in Bezug auf Bildungsprozesse aller Art

Und was war dein erster Berufswunsch?
Krankenschwester, wie Schwester Berta, ununterbrochen in ihrem roten Käfer in den Dörfern unterwegs

Was ist dein Lieblingsessen?
Labskaus und Grünkohl

Was ist für dich wichtig für eine offene Gesellschaft?
Diskurse und Begegnungen, auch mit Menschen, die nicht meiner Meinung sind – allerdings grenze ich mich von denen ab, die nicht wirklich für eine offene Gesellschaft stehen mögen.

Was war dein erster Kontakt mit dem Dachverband?
Ach, Mitgliederversammlungen in den späteren 1990er Jahren, bei denen ich manchmal dachte: Was machst du eigentlich hier?

Wo siehst du die Zukunftsthemen für STADTKULTUR?
STADTKULTUR steht für lebendige und kritische Teilhabe am Stadtgeschehen, für spannende Themen, die die Stadtgesellschaft bewegen. Und da gibt es noch unendlich viel zu tun, denn ständig entstehen neue Herausforderungen.

Dein Filmtitel für STADTKULTUR HAMBURG?
„Wir dürfen nicht schlafen“

Möchtest du uns zum Schluss noch etwas sagen?
Wir müssen uns endlich mehr Gehör verschaffen in der politischen Öffentlichkeit.

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