Nr. 72: Hamburger Stadtteilkulturpreis 2026

Editorial zum Hamburger Stadtteilkulturpreis 2026

Liebe Kulturinteressierte, Erinnerung ist kein Blick zurück, sondern eine Frage an die Gegenwart: Wie wollen wir zusammenleben – und auf welcher Grundlage? Der Hamburger Stadtteilkulturpreis 2026 zeichnet mit „Wie wollen wir erinnern?“ ein Projekt aus, das diese Frage konsequent in den Stadtteil trägt und dort gemeinsam verhandelt. In Jenfeld entsteht durch die Arbeit von Salon […]

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Lernen und Verlernen – Wege, unsere koloniale Gegenwart zu diskutieren

Wie entstehen Erinnerungsorte? Und kann man etwas erinnern, das man selbst gar nicht erlebt hat? Wessen Perspektive und Geschichte zählt und welche Stimmen werden oft übergangen? Und was hat die Geschichte eines Ortes mit einer demokratischen Stadtgesellschaft von heute zu tun? Das Projekt „Wie wollen wir erinnern?“ des Salon International e.V. rund um den sogenannten

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Das Gesicht des Stadtteils

Bei ALTONA MACHT AUF! gehen die Fenster des Stadtteils auf, die Balkontüren öffnen sich, die Bewohner*innen treten aus der Anonymität heraus. Sie inszenieren ihre Sehnsüchte, ihre Vorstellungen von der Zukunft ihres Stadtteils mit den Mitteln der performativen Künste und geben dem Ausdruck, was im Alltag hinter der Fassade bleibt – sie geben Altona ihr Gesicht.

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Kreativ, neugierig, gemeinsam

Jeden ersten Montag im Monat versammeln sich Senior*innen in der Eingangshalle des ­Altonaer Museums und warten auf Kristine ­Thiemann und Eva Kolb von DINGE Fotokunst. Dann geht es los zum Kreativ Stammtisch 60+ – hinein in Museumsräume, in denen sonst Kinder und Jugendliche werkeln. Seit einem Jahr ­erobern dort auch ältere Menschen mit Fantasie und Tatkraft

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Wenn Lesungen zu Begegnungen werden

Wenn im Kulturhaus Süderelbe die letzte Zeile längst gelesen ist und trotzdem niemand gehen will, dann ist es wieder ein Abend in der Kulturhaus Schmökerei. Hier wird nicht bloß vorgelesen – hier kommen Menschen miteinander ins Gespräch. Die Literaturreihe bringt verschiedenste Autor*innen nach Neugraben-Fischbek und macht Literatur im Hamburger Süden erlebbar.

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Konsequent inklusiv

Hamburger Kultursommer 2021: Mehr als zwei Monate veranstalteten über 100 Kulturveranstalter*innen unter dem Motto „Play out loud“ ein vielfältiges Programm in der ganzen Stadt. Obwohl das Format nicht fortgesetzt wurde, beschlossen die Beteiligten der Minibar Moralia, des Ateliers Freistil und der barner 16 ihr Festival weiter in Eigeninitiative auf die Beine zu stellen. Seitdem verwandelt

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Ottensen neu denken

„So wünsche ich mir Ottensen“ ist ein Mixed-Media-Projekt, das kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung im Stadtteil auf beispielhafte Weise verbindet. Der Altonaer Verein bild+begegnung e.V. entwickelt seit 2018 künstlerische Forschungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Für dieses Projekt wurde er von der Initiative freiRaum Ottensen angesprochen, gemeinsam mit Grundschüler*innen ein Projekt zu den bevorstehenden Veränderungen im Quartier

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