Nr. 53: ON/OFF und dazwischen

Engagement mit Abstand

Auch während des Lockdowns hatten die Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung, den STADTKULTUR in Hamburg organisiert, viel zu tun. Vier Beispiele, wie es gelaufen ist.

Smarte Rassisten

Rechtsextreme nutzen das Internet als Radikalisierungsplattform. Dabei geben sie sich nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen: Sie benutzen Szene-Codes und machen sich die Algorithmen der sozialen Netzwerke zunutze.

Kontakt als Kulturtechnik

Zur Kernkompetenz der Soziokultur gehört, Beziehungen zwischen den Menschen herzustellen. Das pandemiebedingte Abstandsgebot fordert dafür neue Ansätze und Ästhetiken. Manche davon sollten unbedingt Bestand haben.

Hamburg im Corona-Sommer

Das Kooperationsprojekt MomentMal! sammelte Geschichten, Gedanken und Gefühle von Hambur­ger*innen – schriftlich, spontan und vor Ort. ­Entstanden ist so ein Text, der Künstler*innen zur Weiterverarbeitung inspirierte.

Das HoFaLab: Digitalisiertes Handwerk

Das Wilhelmsburger HoFaLab bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, 3D-Drucker, CNC-Fräsen und Mikrocontroller auszu­probieren. Es dient der Wissensvermittlung und der Kunst und hilft außerdem, Projekte zu verwirklichen, die das Leben im Stadtteil besser machen.

Vermittlung mit Game-Design

Das Computerspiel Pavillon Prison Break beschäftigt sich mit dem Wandel von gesellschaftlichem Rechtsempfinden am Beispiel des Ortes, an dem heute das Kulturzentrum Pavillon in Hannover steht. Mitgearbeitet haben bislang über 300 Personen. Zu Ende ist das Projekt aber noch nicht.

Virtuelle Verbundenheit

Theater überzeugend ins Internet zu verlegen ist schwierig. Für das Projekt Damengedeck 2.0 haben die Macherinnen eine Form entwickelt, die mehr war als nur eine Notlösung: Sie machten aus dem Stück eine inszenierte Zoom-Konferenz unter Mitwirkung des Publikums.