Foto: Ortrud SchwirzOschi Schwirz ist Geschäftsführerin des Kulturzentrums LOLA in Bergedorf und im KIKU Kinderkulturhaus in ­Lohbrügge. Ihre Mission ist es zu entdecken, erforschen, erfinden, verbessern, gestalten, sich einzumischen und auch einmal Unangenehmes auszusprechen. Ihr Lieblingsessen sind arabische Mezze: Leckere Vielfalt auf kleinem Raum, das hebelt die Entscheidungsnot aus.

Dein Name:
Oschi Schwirz

Dein Beruf:
Lernen, lehren, forschen, streiten, Ausdruck finden (und vor allem suchen) – mit anderen Worten: Leitende Kultur- und Bildungstante beim LOLA Kulturzentrum und im KIKU

Wie heißt deine Lieblingsband und warum?
Ich kann mich immer so schwer entscheiden: Depeche Mode mag ich als Gefährten in Düsternis und trüben Stimmungen. Bach, der Johann Sebastian, hingegen gibt mir Struktur und Klarheit.

Was regt dich an Hamburg auf?
Der deutlicher werdende Unterschied zwischen Arm und Reich. Eine bestimmte Saturiertheit und damit auch Borniertheit. Aber am Ende mag ich Hamburg und wohne und arbeite sehr, sehr gern hier.

Was ist für dich wichtig für eine offene Gesellschaft?
Über den Tellerrand gucken, Brücken bauen, zuhören, Meinungsvielfalt ertragen, Buntheit, auch gegen den Strom schwimmen können, innehalten, nachdenken, Farbe bekennen, Mitgefühl

Was war dein erster Kontakt mit dem Dachverband?
Ralf Henningsmeyer und Thomas Ricken kamen am 7. Oktober 1992 zur „Inbetriebnahmefeier“ der LOLA und hielten auf der Bühne ein flamendes Plädoyer für unser neues Kulturzentrum. Unvergessen und auf Fotos festgehalten.

Wo siehst du die Zukunftsthemen für STADTKULTUR?
Migration, demografischer Wandel, Stadtentwicklung, Offene Gesellschaft, die Kultur in der sich digitalisierenden Welt

Möchtest du uns zum Schluss noch etwas sagen?
Super, dass wir den Verband haben! Wenn es ihn nicht gäbe, müssten wir ihn erfinden.

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