Foto: Magrete Wulf-SlabaughMagrete Wulf-Slabaugh war von 1977 bis 2000 Abteilungsleiterin des Referates Stadtteilkultur und ist Fördermitglied von STADTKULTUR. Einer ihrer Lieblingsmusiker ist Harry Belafonte, da er tolle Musik macht und auch politisch aktiv ist – und das mit 90! Ihr „Hamburggefühl“ hat sie auf der Lombardbrücke, abends, von Süden kommend.

Dein Name:
Magrete Wulf-Slabaugh

Dein Beruf:
Hotelkauffrau, Tanzlehrerin, Diplom Psychologin, Abteilungsleitung Stadtteilkultur

Was ist deine Mission?
Gestaltung von Lebensräumen, die Menschen Entfaltungsmöglichkeiten bieten

Was ist dein Lieblingsessen?
Der Nudelauf lauf meines Mannes

Und was ist dein Lesetipp?
Im Moment empfehle ich „Gehen, Ging, Gegangen“ von Jenny Erpenbeck, ein toller Roman zum Thema Integration von Geflüchteten.

Was war das prägende Erlebnis in der Lokalen Kultur?
Der gemeinsame Besuch von Björn Engholm und Kultursenator Tarnowski 1978 war ein Durchbruch für die Modellförderung der Stadtteilkultur.

Was war denn dein erster Kontakt mit dem Dachverband?
Walter Seeler, der Sanierungsbauftragte aus Altona, machte mich auf die Abeitsgemeinschaft Stadtteilkultur aufmerksam. So wurde ich Gründungsmitglied der AG Stadtteilkultur, aus der der jetzige Dachverband STADTKULTUR HAMBURG hervorging.

Wo siehst du die Zukunftsthemen für STADTKULTUR?
Integration war schon immer ein Thema. In den letzten Jahren hat das Thema noch einmal an Brisanz gewonnen. Stadtteilkulturzentren haben bewiesen, dass sie schnell und erfolgreich auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren können. Sie sind prädestiniert, Brücken zu bauen und Praxisfelder für Demokratie und Integration zu bieten.

Möchtest du uns zum Schluss noch etwas sagen?
Ich finde STADTKULTUR extrem wichtig für unsere Stadt. Der Dachverband verdient unbedingt erneut eine institutionelle Förderung.

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